Buchdruck

buchdruckDieses ursprüngliche Druckverfahren geht auf Gutenberg mit seiner Erfindung der beweglichen Bleilettern zurück. Ursprünglich war es das Ziel einen möglichst ebenen Druckeffekt zu erzielen. Heute wird gerade das spürbare Ergebnis bevorzugt. Hierbei fällt häufig auch die amerikanische Bezeichnung „Letterpress“. Der Buchdruck bildet somit einen Gegenstrom zu den modernen Verfahren des Digital- und Offsetdrucks. Wie der Begriff bereits nahelegt, kommt es zum Einpressen der Buchstaben, Schriftzüge oder graphischen Elemente, wodurch das Gedruckte spürbar und somit zu einem haptischen Genuss wird.

Obwohl der Buchdruck ein altes, ursprüngliches Verfahren ist, so ist er doch sehr „lebendig“. Dies spielt auch darauf an, dass der Druck manchmal durch leichte Schwankungen in Farbe, Schriftstärke, etc. viel authentischer wirkt als Produkte im Digital- oder Offsetdruck. Es handelt sich eben bei allen Produkten im Prinzip um echte Handarbeit mit Unterstützung durch Maschinen, welche teilweise sogar noch ohne Strom arbeiten.